Folgende Inhalte sind Teil des Kommunikation- und Selbstwerttrainings
(für Senioren mit ADHS ab 65 Jahren)
- Was ist widerlich / schwierig in der Kommunikation?
- „Unworte“ (müssen, nie, immer, ständig)
- „Unsätze“ (Wann lernst du es eigentlich? Warum hast du schon wieder…? Das müsstest du doch…)
- nonverbal negatives (Augen verdrehen, sich abwenden, Mundwinkel negativ verziehen, usw.)
Neurobiologische Hintergründe der ADHS
- Erklärung der „anderen“ Funktionssteuerung
- Auswirkungen des Wahrnehmungs- und Reaktionsstils bei ADHS auf die Kommunikation
- Lerngeschichte und Folgen, „Selbstwertkiller“ (Schuldzuweisungen, Ratschläge usw.)
Selbst- und Fremdbestimmung
- Muss ich mir erzählen lassen was ich in „diesem Alter“ noch tun darf?
- Bin ich vielleicht doch schon dement? (Weil ich vergesslich bin – besonders bei „modernen“ Geräten)
- Kommunikation konkret (Mit wem kommuniziert man gerne? Selbstsabotage und Erwartungen)
- Kommunikation und Konflikt (unter anderem: Anlässe für schwierige Kommunikation)
Ziel des Kommunikation- und Selbstwerttrainings
- Verstehen der Mechanismen, die bei ADHS zu Konflikten führen.
- Verringerung von Eskalationen durch Erkennen von Selbstsabotage und notwendiger Abgrenzung.
- Steigerung der Konfliktfähigkeit
Wie in allen Kommunikations- und Selbstwerttrainings wird Wissen über ADHS und die gelingende Kommunikation vermittelt. Es werden aber auch schwierige Themen besprochen (Wohnen, Führerschein, Verfügungen und die Ängste dabei).
ADHS bleibt auch beim Älterwerden spannend.